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Mehr als Gefühle, mehr als Worte - Diafeelings ist mein Safeplace

Ich war damals 19 Jahre alt, hatte einen HbA1c im zweistelligen Bereich und stürzte mich von einer Katastrophe ins nächste Unglück. Mit meinem Diabetes, Depressionen und einer Akzeptanzstörung, saß ich da mal wieder nachts, schlaflos und die Idee ein öffentliches Tagebuch zu schreiben entstand. Diafeelings – Diabetes macht Gefühle. Mein Safeplace, meine Therapie. Ich habe meine Gedanken aufgeschrieben, geteilt und gemerkt, dass ich gar nicht alleine bin. Erst durch die Community habe ich gelernt, ein gesundes Leben mit Diabetes zu führen und konnte heilen, wachsen und mich so weiterentwickeln, dass ich mittlerweile wiklich über ein glückliches Leben mit Diabetes schreibe und hier darüber hinaus alles teile, was mich beschäftigt, inspiriert und begeistert.

Mit 15 Jahren lag ich drei Tage in einem lebensbedrohlichen, ketoazidotischen Koma. Mit 18 wurde ich aus der Kinderambulanz geschmissen. Bei meinen Termine wurden die hohen Werte thematisiert, doch niemand hat mich ganzheitlich wahrgenommen. Keiner hat erkannt, dass ich psychologische Unterstützung gebraucht hätte. Ich bin untergegangen und sehe die Diabetes-Transition bis heute als große Versorgungslücke in der Diabetestherapie.

Deswegen findet ihr mich hier, als Aktivistin, als Bloggerin und mittlerweile Diabetesberaterin DDG in einer Schwerpunktpraxis für Kinder und Jugendliche mit psychiatrischer Anbindung.

Ich kann meine Vergangenheit nicht ändern, aber durch meine Erfahrungen etwas verdammt Sinnvolles weitergeben!

Ich trage einen nicht offiziell zugelassenen DIY Loop im IOS System mit dem Dexcom G7 und OmniPod Dash. Meine TIR und HbA1c-Werte teile ich regelmäßig auf Instagram mit euch.  

Diabetesberaterin DDG

Nach meinem Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegerin habe ich die Weiterbildung zur Diabetesberaterin DDG in Bad Mergentheim gemacht und arbeite seitdem mit Kindern und Jugendlichen in der diabetologischen Schwerpunktpraxis von Dr. med. Dörte Hilgard in Witten. 

Bloggerin & Referentin

Ich schreibe über mein Leben mit T1D und teile gerne meine Erfahrungen online oder auch durch Vorträge & Workshops auf Veranstaltungen. Entweder als Betroffene oder aus fachlicher Perspektive möchte ich als Aktivistin aufklären und Typ 1 Diabetes eine Stimme geben. 

Pro Kid e.v.

Durch Personalschulungen von Lehr- und Kitapersonal setze ich mich für die Integration von Kindern mit T1D ein und begleite Familien nach der Neumanifestation in der Nachsorge des Bunten Kreises EN. Zudem wirke ich hier unter anderem auch bei dem GaDiaKi-Projekt mit. 

hinter den Kulissen

Herz und Herkunft

Mir wird oft gesagt, dass ich naiv bin und das ist okay für mich, weil ich lieber an das Gute im Menschen glaube, ein offenes und ehrliches Miteinander schätze und hoffe, so wie ich niemanden verurteile, auch nicht verurteilt zu werden. Ich bin Minimalistin, Vegetarierin, verliebt in Glitzer und würde schwören, weil ich ganz selten nur Make-up trage, ein Naturalgirl zu sein. Die Lashes sind fest, das zählt halt nicht. Ich stehe auf lange Autofahrten, tiefgründige Gespräche und persönliche Weiterentwicklung. Für meine Lieblingsmenschen bin ich Hobbytherapeutin mit freien Terminen zum Haare färben. Für meine Kinder ein mobiles Klettergerüst, für unsere Eigentümer die Hausverwaltung und für den Kindergarten im Elternbeirat tätig. 

Für mich selbst bin ich mittlerweile stark. Ich setze endlich Grenzen und verarbeite, dass ich im letzten Jahr, viel zu früh durch eine Op-Komplikation, meine Mama verloren habe.

Wie ich das schaffe?

Durch meine wichtigste Ressourcen: meine beste Freundin, meine Familie und meinen Mann. 

Seit 15 Jahren bin ich an seiner Seite, seit 5 Jahren seine Frau und mittlerweile Mutter seiner Kinder. Ich hab keine Ahnung wie er das aushält, aber ich sag’s euch: wenn ich nachts die Wohnung streichen will. Er besorgt die Farbe! 

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