Depression Feelings

Depressionen: Wie hoch ist dein Selbstwertgefühl?

An manchen Tagen hat es eine gesunde Stärke, aber an vielen anderen Tagen hält es sich in Grenzen und bremst mich aus.

Das Selbstwertgefühl entsteht durch die eigene Bewertung sich selbst gegenüber. Aufgrund der eigenen Persönlichkeit und erworbenen Fähigkeiten, der Erinnerungen an die eigene Vergangenheit, des allgemeinen Ich-Empfindens und der Selbstempfindung. Auch äußere Faktoren prägen das Selbstwertgefühl. Der Vergleich in dem wir uns mit anderen Menschen messen, wenn wir objektive Werte in den Vordergrund stellen und uns viel zu häufig einreden, nicht gut genug zu sein. Unser Selbstwert variiert, immer in dem Pendel wie wir uns selbst sehen.

Weltgesundheitstag WHO: Depressionen

Heute ist Weltgesundheitstag der WHO World Health Organization und dieses Jahr stehen Depressionen im Focus. Mit dem Hashtag #Letstalk möchte die WHO Menschen ermutigen, über ihre psychische Verfassung zu reden. Manchmal weiß man aber auch gar nicht wie. Wem soll ich davon erzählen? Wo kann ich überhaupt Hilfe bekommen? Gibt es bestimmte Ansprechpartner? Oft scheint es für Betroffene hoffnungslos aus dieser Situation wieder herauszufinden. Es ist ein unglaublich schwerer Schritt, sich selbst einzugestehen, dass irgendwas mit der Stimmung nicht in Ordnung ist und dass die Gedanken, die manchmal unvermeidbar kreisen, nicht richtig sind. Aber noch viel schwerer ist, sich wirklich Hilfe zu suchen. Und auch die Aufklärung innerhalb der Gesellschaft macht es uns nicht viel einfacher. Diese bestehende Angst vor der Stigmatisierung erschwert die Gesamtsituation erheblich. Und mal ehrlich, wer möchte gerne in die Schublade “depressiv” gesteckt werden?

#Letstalk: Depressionen und Diabetes

Diabetes und Depressionen treten leider immer wieder im Zusammenhang auf. Dabei ist es unterschiedlich ob erst der Diabetes diagnostiziert wurde und daraufhin Depressionen entstanden sind oder erst durch die Depressionen ein Diabetes entstand. Bei der zweiten Reihenfolge ist es dann aber meist der Typ 2 Diabetes, der sich entwickelt. Letztendlich aber sind Menschen mit Diabetes drei- bis viermal häufiger betroffen auch Depressionen zu entwickeln und so hat jeder vierte Diabetiker eine leichte Depression, jeder zehnte eine Schwere. Noch mehr Informationen sind sehr gut und übersichtlich in der Infografik von MyTherapy festgehalten.

Wie erkennt man eine Depression?

Leider wird nur jeder dritte Diabetiker mit Depressionen auch wirklich diagnostiziert und behandelt. Um so wichtiger also, die Anzeichen zu erkennen und richtig zu deuten. Die typischen Symptome einer Depression lassen sich auch für Ärzte ganz leicht verwechseln,  denn sie sind die selben, welche auch aus einer schlechten Stoffwechsellage resultieren würden.

Symptome: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, vermindertes Selbstwertgefühl, das Gefühl einer aussichtslosen Zukunftsperspektive, verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, Interessenverlust bis hin zum sozialen Rückzug und Selbstmordgedanken.

Jedem geht es mal schlecht..

Und das ist auch ganz normal in unserem Diabetes-Alltag der geprägt wird von hohen und niedrigen Blutzuckerwerten. Manchmal möchten wir einfach Urlaub nehmen vom Diabetes, den Kopf in den Sand stecken – denn so wie Steffi schon geschrieben hat: Diabetes ist scheiße! Aber wir bauen uns auch immer wieder gegenseitig auf. Haben Menschen die uns nah stehen, die uns unterstützen und auch innerhalb der Community sind immer Menschen mit denen wir uns austauschen können. Schlechte Tage gehören eben dazu. Depressionen hingehen zeichnen sich aus, indem Sie über Wochen anhalten. Wenn die Lustlosigkeit, die Abgeschlagenheit und diese negativen Gedanken überwiegend den Alltag gestalten und man selbst merkt, dass irgendwas nicht stimmt. Es gibt zum Beispiel auch geeignete Tests, die man online machen kann und die darauf deuten, dass man sich in einer depressiven Phase befindet.

Wer ist der richtige Ansprechpartner?

Ich glaube das entscheidet jeder für sich selbst. Manchmal braucht man zu allererst eine vertraute Person. Vielleicht der Partner oder die Eltern? Nach dem ersten Mal ansprechen, fällt einem bestimmt sowieso der größte Stein vom Herzen und man kann Hoffnung gewinnen, sich stark machen, sich nicht alleine fühlen und den Mut fassen, sich auch professionelle Hilfe dazuzuholen.

Weiterhelfende Links

FRND.DE Freunde fürs Leben

Deutsche Depressionshilfe

Bitte stör mich!

No Comments

No Comments

Leave a Reply

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen